Reisen, Schottland

Edinburgh

Anfang Dezember stand der letzte Roadtrip an, bevor mich Suzan hier in Maynooth besucht und wir zusammen wieder nach Hause fahren. Mit einwöchiger Verspätung ging es dann endlich los (ja, wir haben aus Dummheit unseren Flug verpasst!). Das Ziel: Edinburgh, eine der schönsten Städte, die ich bisher gesehen habe. Und sie hat mich auch diesmal wieder nicht enttäuscht. Aber der Reihe nach.

Sonntag:

Sonntagmorgens um 7 Uhr landeten wir in Edinburgh. Alle anderen gerieten sofort ins Schwärmen als wir die Innenstadt betraten, aber ich kannte das alles ja schon. Unsere Tour begannen wir dann mit einer Stadtführung, die ich unbedingt empfehlen kann! Die „NewEurope Free Walking Tour“ ist kostenlos (auch wenn man sich trotzdem anmelden muss) und dauert zwei Stunden. Auf sehr interessante Weise werden einem die schönsten Ecken und Plätze gezeigt, zudem erfährt man alles über die Geschichte und literarische Tradition der Stadt. Ein Muss für jeden Besucher und besonders für Harry-Potter-Fans. Allerdings sollte man sich warm anziehen, da es doch sehr kalt wird, wenn man länger draußen steht und einem Tourguide zuhört.

Anschließen ruhten wir uns erstmal ein bisschen aus. Abends ging es dann auf den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Der ist wirklich toll, gerade vor der Edinburgher Stadtkulisse, hat aber einen Makel: Die Preise sind gesalzen. 4 Pfund (fast 6 Euro) für einen winzigen Glühwein sind schon happig. Trotzdem kann man dort einen schönen Abend verbringen.

Montag:

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Carlton Hill

Nachdem wir einiges an Schlaf nachgeholt hatten, erkundeten wir vormittags noch einmal auf eigene Faust die Innenstadt. Einen kurzen Abstecher machten wir zum Scottish-Market, der aber ziemlich dasselbe ist, wie der große Weihnachtsmarkt. Nachmittags ging es dann auf den Carlton Hill, von wo sich eine wunderschöne Aussicht auf ganz Edinburgh bietet. Gerade in der Sonne war der Ausblick fantastisch. Da es auf den Hügel nur etwa 10 Minuten Fußweg von der Innenstadt sind, sollte man da auf jeden Fall einen Abstecher hin machen! Abends ging es dann nochmal auf den Weihnachtsmarkt, wo eine coole Light-Show stattfand. Es folgte eine gemütliche Pub-Tour am Grass Market.

Dienstag:

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Arthur’s Head

Da wir am Dienstagabend schon wieder abreisen mussten, beschränkte sich unser Programm auf einen kleinen Abstecher in der „Royal Botanic Garden“. Auch der hat sich wirklich gelohnt. Die Ruhe und gemütliche Atmosphäre dort sind fantastisch und trotz des Winters konnten wir noch einige faszinierende Pflanzen sehen. Absolut zu empfehlen ist auch das, was einige andere aus unserer Gruppe gemacht haben: den „Arthur’s Head“ besteigen, einen etwas höheren Hügel nahe der Innenstadt. Mit Auf- und Abstieg braucht man nur etwa 3 Stunden für den ganzen Trip und den Bildern nach zu urteilen, ist der Ausblick auf Edinburgh wirklich sensationell.

Abschließend bummelten wir noch ein bisschen durch die Straßen, machten einen letzten Abstecher auf den Weihnachtsmarkt und fuhren zum Flughafen. Edinburgh habe ich nach diesem Trip wieder ein bisschen mehr ins Herz geschlossen…

Ein Abschiedsgruß aus Edinburgh

Ein Abschiedsgruß aus Edinburgh

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