Reisen, Südengland

Quantock Hills: Wandern & Wilde Pferde

An einem nebligen Vormittag ging es los zu meiner inzwischen dritten Samstags-Wanderung. Der Bus brachte uns nach Crowcombe, von wo aus wir nach West Quantoxhead liefen. Auch diese Woche spielte das Wetter wunderbar mit – leider war der Boden etwas nass, da es in der Nacht davor geregnet hatte. Die vielen Pfützen und der Fakt, dass ein Großteil des Wanderwegs mit großen Kieselsteinen bedeckt war, führte leider dazu, dass man den Blick auf seine Füße richten musste und nicht so viel in der Landschaft herumschauen konnte. Das wurde dann an den zahlreichen Rastplätzen nachgeholt!

Aussicht in den Quantocks
Der Weg führte zunächst durch einen Wald und einen sehr, sehr steilen Berg hoch. Nach diesem Aufstieg war dann zum Glück auch das Schlimmste geschafft und die 13 Kilometer liefen sich problemlos. Während die Abschnitte im Wald teilweise sehr an die Wälder in Deutschland erinnerten, waren die übrige Aussicht typisch für England: Heidelandschaft wohin man sehen konnte! Der leichte Nebel am Horizont bildete einen tollen Kontrast zu den gelben und roten Heidekräutern.

Heidekräuter in den Quantocks

Das Highlight der Wanderung waren die wilden Pferde, die wir auf einem der zahlreichen Hügel antrafen. Hatten wir zuvor immer nur Schafe und manchmal Ponies getroffen, handelte es sich hier tatsächlich um Pferde. Dazu waren sie noch außerordentlich zutraulich und ließen sich gerne streicheln. Ein schwarzer Hengst genoss es regelrecht, im Rampenlicht zu stehen und posierte für unsere Fotos.

Wildpferd in den Quantocks Wildpferd in den Quantocks

Der Ausflug endete im The Windmill Inn in West Quantoxhead, wo wir noch die letzten warmen Sonnenstrahlen genossen und unsere Füße ausruhten.

Hügellandschaft, Quantocks, Somerset

Die Gegend der Quantock Hills liegt nördlich von Exeter und östlich von Exmoor an der Atlantikküste der Grafschaft Somerset. Sie ist als „area of outstanding natural beauty“ gekennzeichnet und hat diesen Titel auch verdient. Bei klarem Wetter kann man angeblich bis nach Wales hinübersehen – bei unseren Wetterverhältnissen war das allerdings utopisch. Landschaftlich erinnet die Gegend ein bisschen an Dartmoor, meines Eindruckes nach war die Heidelandschaft allerdings noch ausgeprägter als dort.

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