Irland, Reisen

Howth it going?

Very good, danke der Nachfrage. Man möge mir das schlechte Wortspiel in der Überschrift verzeihen, denn unser jüngster Trip führte uns in das beschauliche Küstenstädtchen Howth. Dieses Mal war ich allerdings mit veränderter Reisegruppe unterwegs – keine Erasmus-Studenten, dafür ein gemischter Haufen Amerikaner und Kanadier. War auf jeden Fall witzig, mal eine andere Sichtweise auf die Welt kennen zu lernen.

Nun aber zum eigentlichen Ausflug: Geplant war eigentlich nur, ein bisschen Zeit am Hafen zu vollbringen. Da wird den aber nach circa 30 Minuten abgelaufen hatten, sind wir noch auf einen echt witzigen kleinen Wochenmarkt gegangen. Einziger Einkauf unserer Gruppe? Ein Holzschwert. Jegliche Kommentare zu Amis und Waffen an dieser Stelle bitte selbst einfügen…

Jedenfalls waren wir jetzt erst eine Stunde in Howth und wollten nicht schon wieder nach Hause. Also haben wir uns für eine Spontan-Wanderung an der Küste entlang entschieden. Angekündigt war das Ganze als 7km und 1,5 Stunden – zwei „Abkürzungen“ inklusive Klettertour später hatte sich das dann allerdings erledigt.

Die Wanderung führte uns zunächst vom Hafen die Küste entlang in Richtung der Steilklippen. Dann ging es an einigen echt schönen Häusern vorbei in die Hügel. Eine Hälfte der Gruppe folgte dann dem Pfad weiter der Küste entlang, die anderen kletterten einen kleinen felsigen Abschnitt auf einen kleinen Steinhügel – wunderschöne Aussicht in alle Himmelsrichtungen inklusive. Zielpunkt des Wanderwegs war eigentlich ein Leuchtturm auf einer kleinen Landzunge, den mussten wir aus Zeitmangel aber leider sausen lassen, da ein Amerikaner noch einen Zug zum Flughafen erwischen musste. Wie sich dann herausstellte hatten wir aber doch noch mehr Zeit, sodass wir uns noch ein bisschen im Städtchen herumgetrieben haben. Wir haben doch tatsächlich einen Supermarkt gefunden, der Root-Beer verkauft hat – dieses Stückchen Heimat konnte sich unsere Gruppe natürlich nicht entgehen lassen.

Obwohl wir nach der Wanderung ziemlich kaputt waren, sind wir dann nochmal zurück auf den  Markt, um etwas zu essen; genauer genommen drei riesige Kugel Eis. Die Sorten? Kinder-Bueno, Snickers und Ferrero-Rocher. Ü-B-E-R-R-A-G-E-N-D! Danach ging’s ab nach Hause, geschafft, aber zufrieden.

Leave a Reply