Irland, Reisen

Wie im Märchen – Glendalough, Wicklow Mountains

Regenwetter, Motivationsloch, Prüfungsvorbereitung… Das haben wir die letzten Tage ganz weit hinter uns gelassen. Am Mittwoch bin ich in Dublin gelandet und am Donnerstag ging es nach einer Nacht in Maynooth schon über Dublin weiter in den Wicklow Mountains National Park.
Glendalough, Wicklow Mountains National Park

Der Glendalough-Bus, der täglich um 11:30 in Dublin abfährt, brachte uns in etwa 1,5 Stunden aus dem Großstadttrubel zu einem unberührten Fleckchen Erde. Gerade in Glendalough angekommen brachen wir auch schon auf die erste Wanderung auf – 7 verschiedene, die alle am Glendalough Visitor Centre beginnen, hat man zur Auswahl . Über einen Friedhof mit Rapunzelturm wanderten wir am unteren See entlang und dann den Berg hoch zum Poulanass Wasserfall.

Wicklow Mountains National Park

Zum Glück hatte ich das Wetter aus England eingepackt und wir konnten uns an strahlendem Sonnenschein und einem frischen Wind erfreuen. Ok, „arktischer Wind“ trifft es besser. Die Gegend um Glendalough zeichnet sich durch eine Vielzahl an Landschaften aus. Märchenwälder, Flüsschen, reißende Wasserfälle, Berge, Kliffe und zwei Seen bieten Abwechslung und machen jeden Ausblick besonders.Wicklow Mountains National Park

Die Nacht verbrachten wir im zauberhaften „Wicklow Heather B&B“, das sich irisch-urig in die Landschaft einfügte. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns am nächsten Morgen dann zu einer weitern Wanderung auf. Wir liefen insgesamt etwa 12 Kilometer. Der Weg führte erst den unteren, dann den oberen See entlang und folgte den Gebirgsströmen zu einer alten Mine.

Upper Lake, Wicklow Mountains National Park

Minery, Wicklow Mountains National Park
Wir wanderten immer weiter in den Bergkessel, wo wir Bergziegen und Rehe antrafen. Auf einem Pfad aus Holzbrettern kletterten wir schließlich den Berg hinauf und fühlten uns dank der atemberaubenden Aussicht wie die Könige der Welt.

Wicklow Mountains National Park

Nach über 600 Treppenstufen entlang des Berges und durch einen Märchenwald endete der Rundweg am Poulanass Wasserfall. Glücklich und erschöpft warteten wir bei einer Tasse Tee auf den Bus, der uns um 16:30 Uhr zurück nach Dublin brachte. Ein perfekter Tag endete mit einem perfekten Abendessen – eine Riesenschüssel Ramen (japanische Nudelsuppe) bei Wagamama.

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